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Anästhesie

Die Anästhesie

Patienten, die sich einer Operation unterziehen müssen, erhalten eine Anästhesie. „Anästhesie“ bedeutet „Empfindungslosigkeit“. Sie ermöglicht es zu operieren, ohne dass Schmerzen verspürt werden. Diese Anästhesie, die sehr häufig als Narkose durchgeführt wird, macht vielen Patienten Angst, ohne dass sie genau wissen, warum. Um Ihnen ein wenig von dieser Angst zu nehmen, möchten wir Ihnen erklären, worum es dabei geht.

Im wesentlichen kommen drei Verfahren zur Anwendung. Kleinere Eingriffe, wie z.B. die Entfernung einzelner Warzen, können in Lokalanästhesie durchgeführt werden. Hierbei wird nur der zu operierende Hautbezirk betäubt.

Größere Bezirke, etwa ein Arm oder ein Bein, werden mit einer Regionalanästhesie empfindungslos gemacht. Hierbei wird das Betäubungsmittel an einen großen Nerven gespritzt. Der Patient bleibt bei dieser Art der Anästhesie wach.

Bei der Allgemeinanästhesie oder Narkose wird der Patient in einen tiefen schlafähnlichen Zustand versetzt, so daß auch operiert werden kann, wenn keine der anderen Methoden zur Anwendung kommen kann.

Gleich, welches Verfahren zur Anwendung kommt: Sie sind bei uns sicher aufgehoben. Es erwartet Sie ein eingespieltes Team von langjährigen Fachärzten und Anästhesieschwestern. Unsere Narkose- und Überwachungsgeräte entsprechen neuester Technik und ermöglichen eine schonende Narkose und das größtmögliche Maß an Sicherheit. Der Aufwachraum mit 8 Betten und einer ständig anwesenden Schwester gewährleistet eine optimale postoperative Überwachung.

Ablauf einer Narkose

Am Beginn eines geplanten Eingriffes in Narkose steht das Gespräch mit dem Narkosefacharzt. Hierbei werden Sie umfassend über den weiteren Verlauf der Behandlung informiert .Am Operationstag kommen Sie zur vereinbarten Zeit in unsere Praxis. Eine unserer Medizinischen Fachangestellten führt Sie zu einem mit einem Vorhang abgeteilten Bett. Hier können Sie Ihre Kleider ablegen und erhalten ein OP-Hemd. Weiter geht es in den Operationssaal. Hier erwarten Sie unsere OP- und Anästhesieschwestern. Nach dem Anlegen einer Infusion werden Sie an unsere Überwachungsmonitore angeschlossen uns erhalten über eine Infusion ein Schlafmittel. Wenn Sie tief schlafen, kann die Operation beginnen. Die Narkose wird durch ständige Zufuhr des Schlafmittels aufrechterhalten.

Die ist die schonendste und  sicherste Methode, sie gewährleistet eine sehr gute Verträglichkeit und ein schnelles Aufwachen weitgehend ohne Nebenwirkungen. Im Anschluss an die Operation bringen wir Sie wieder zu Ihrem Bett. Hier können Sie in aller Ruhe ausschlafen, selbstverständlich unter sorgfältiger postoperativer Überwachung. Eine Assistentin ist ständig ansprechbar und sorgt auch hier für Ihre Sicherheit. Wenn Sie wieder wach sind, reichen wir Ihnen eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken. Sollten Sie Schmerzen verspüren, erhalten Sie gut wirksame Schmerzmittel. Wenn Sie sich wohlfühlen, können Sie in Begleitung nach Hause gehen.

Kinderanästhesie

Sehr viele unserer Patienten sind Kinder, zum Teil auch unter einem Jahr. Da Kinder keine „kleinen Erwachsenen“ sind, benötigen sie neben einem besonderen Maß an Aufmerksamkeit und Zuwendung auch spezielle Narkosemittel.

Um das Anlegen der auch hier notwendigen Infusion für die Kinder schmerzfrei gestalten zu können, wird von den Eltern schon zu Hause ein spezielles Pflaster auf den Arm geklebt. Dieses betäubt die Haut. In der Praxis angekommen, erhalten die Kinder einen Saft, der sie müde und angstfrei macht. Jetzt kann der Anästhesist, ohne dass es Schmerzen bereitet, eine kleine Kanüle legen. Hierüber wird dann im Operationssaal, im Beisein eines Elternteiles, das Schlafmittel verabreicht.

Ist es nicht möglich, die Kanüle zu legen, etwa weil das Kind doch noch zu ängstlich ist, kann der Beginn der Narkose auch erfolgen, indem über eine Maske ein Narkosemittel eingeatmet wird. Wir werden immer in Absprache mit den Eltern das schonendste Verfahren  wählen. Während der Narkose warten die Eltern, bis ihr Kind wieder zu seinem Bett gebracht wird. In der Regel schläft es da noch und wacht dann im Beisein seiner Eltern auf.. Es darf bald etwas essen und trinken. Wenn alles in Ordnung ist, wird der kleine Patient entlassen. Fast alle Kinder gehen schon selbständig an der Hand ihrer Eltern nach Hause.